Ersttrimesterscreening
Erweiterte Missbildungsdiagnostik in der Frühschwangerschaft
Nackenfaltenmessung mit Serumdiagnostik (Nuchal translucency mit Double Test) gemäß den Richtlinien der "Fetal Medicine Foundation Deutschland"
Ab der 12. Schwangerschaftswoche besteht die Möglichkeit, chromosomal bedingte Fehlbildungen wie etwa das Down-Syndrom (Trisomie 21) - mittels einer kombinierten Blut- und Ultraschalluntersuchung abzuschätzen.
Das Risiko einer solchen Fehlbildung steigt im zunehmenden Alter und erreicht mit 35 Jahren eine Wahrscheinlichkeit von 1:385.
Nur von der FMF geprüfte und zertifizierte Frauenärzte sind ermächtigt, die Messung der kindlichen Nackenhautdichte ("Nuchal translucency") mittels hochauflösender Sonographie und die Bewertung Ihrer Laborergebnisse durchzuführen.
Mit Hilfe eines speziellen Computerprogrammes lässt sich hieraus Ihr individuelles Missbildungsrisiko errechnen. Die Aufdeckungsrate liegt deutlich höher als bei allen anderen nicht-invasiven Verfahren. Es erfolgt jedoch keine Aussage, ob das Kind gesund oder krank ist, sondern eine individuelle Risikoabschätzung. Diese Berechnung dient als Hilfestellung bei der Frage, ob weitere Maßnahmen, wie etwa eine Fruchtwasseruntersuchung, sinnvoll sind.
In Ergänzung zum obigen Test besteht in der 16. SSW die Möglichkeit zur Früherkennung des so genannten "offenen Rücken" mittels einer speziellen Blutuntersuchung (AFP).